Sie können sich den Text der Folge 158 - Anacker, Baumann, Menzel als pdf Datei herunterladen.

Kommentare  

ommo.wilts
# ommo.wilts 2012-07-18 15:53
Sehr geehrter Herr Görner,

Schlaflosigkeit bewog mich heute (18.1.12)nächtlich den Fernseher einzuschalten,und ich stieß beim Zappen auf Ihre Rezitation von Nazi-Lyrik und blieb hängen. Meine Aufmerksamkeit er-regte vor allem das Gedicht über die "Viererreihe" von Anacker. Wir planen für nächstes Jahr auf Sylt gerade eine Ausstellung über einen oppositonellen friesischen Dichter - Jens Mungard (1885-1940)- und dieses Gedicht ist ein hervorragendes Pendant zu einem satirischen Gedicht Mungards, in dem sich dieser über die Primitivität eben dieser "Marschierei" auslässt. Hat im übrigen seine Naivität, im Dritten Reich nicht die Klappe zu halten, mit dem Leben bezahlt. Wenn wir es bringen, werden wir auf Ihre Sendung verweisen.

Mit Dank für das aufschlussreiche Erlebnis.
Ommo Wilts
Antworten | Dem Administrator melden
g-berchtold
# g-berchtold 2009-01-19 00:00
Die Nazi-Gedichte ersparen manches dicke Buch über den Zeitgeist vor 70 Jahren. Keiner dieser Schreiber mußte das schreiben, sie fühlten und dachten so. Hitler war eine deutsche Krankheit und kein Einzelfall. Wer weiß, wieviele Bazillen davon noch herumfliegen.
Antworten | Dem Administrator melden
alfredhalscheidt
# alfredhalscheidt 2009-01-18 00:00
In dem von Ihnen ausgewählten Nazigedicht "Es zittern die morschen Knochen..." zitieren Sie böswillig: "und heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt!" Das ist falsch!! Es heißt richtig: "denn heute da hört uns..." und das gibt dem Lied einen ganz anderen Sinn. Außerdem ist das kein Nazilied, sondern wurde von Hans Baumann für die katholische Jugend lange vor 1933 geschrieben. Beweis liegt vor.Jetzt bin ich gespannt, mit welchen Grimassen Sie Gedichte aus der DDR-Zeit vortragen werden.
Antworten | Dem Administrator melden
hartmutwiktor
# hartmutwiktor 2009-01-11 00:00
Nee, Herr Görner.
Diesen Schmutz tragen Sie genauso effektvoll und engagiert vor, wie die andere Lyrik. Und der Hinweis, wo diese Texte dann auch noch bei Ihnen zu finden sind, das ist ganz hart.
Wie ist es dennn nun, Wegbereiter oder Gegner? So weit kann Loyalität dem Wissen gegenüber nicht gehen. Wenn der braune Schmutz vorbei ist, schaue ich Ihnen wieder zu.
Hartmut Wiktor, der Ihnen Besserung wünscht.
Antworten | Dem Administrator melden
b.m.kunze
# b.m.kunze 2009-01-11 00:00
fast unerträglich, aber man sollte und muß sich damit auseinandersetzen!Totschweigen ist hier sicher der falsche Ansatz, deshalb herzlichen Dank Ihnen, sehr verehrter Herr Rezitator:
Antworten | Dem Administrator melden

Kommentar schreiben

Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare zu bearbeiten oder gänzlich zu löschen.


Sicherheitscode
Aktualisieren