Es ist wahr ... aber

Es ist wahr ... aber

 

 

 

 

 

 

Hallo, seien Sie gegrüßt!

Es ist wahr ... aber es geht jetzt langsam ans Verabschieden. Denn mit dem neuen, aber auch letzten Klavierabend über Leben und Musik von Johannes Brahms beende ich mein Kosmos-Liszt-Projekt. Bisher gab es Leben und Musik von Beethoven, Meyerbeer, Berlioz, Wagner, Schubert, Chopin und Schumann. Einen Abend mit Rossini, Donizetti und Bellini und die Konzertwalzer, anhand derer Sie die Entwicklung der Musik des 19. Jahrhunderts erspüren konnten und natürlich den Abend über meinen allesgeliebten Franz Liszt, dem zu Ehren ich diese Klavierabende geschaffen habe.

Dass ich meine Kosmos-Liszt-Abende mit Brahms beende, hat seinen Grund. Denn Brahms hat als Zukunftsmusiker begonnen, hochgelobt von Berlioz, Liszt und leider auch Schumann. Denn Schumann, der zur Zeit der Begegnung mit Brahms schon an syphilitischer Gehirnaufweichung litt und drei Monate später im Rhein Selbstmord begehen wollte, schrieb einen Artikel über den 20-jährigen Brahms mit Sätzen wie: Einer, der unsere Zeit in idealer musikalischer Weise ausdrückt ... ein junges Blut, an dessen Wiege Grazien und Helden Wache hielten ... Brahms ist ein Auserwählter, usw.

Anfangs schlugen diese Sätze in der musikalischen Welt wie eine Bombe ein, aber als die Zeitgenossen merkten, wie es um den Autor Schumann bestellt war, meldeten sich Zweifel und der Ruhm des Johannes Brahms zerbröckelte. Er verkroch sich ca. 10 Jahre in seiner Geburtsstadt Hamburg, um anschließend ca. 1000 km entfernt vom protestantischen Hamburg, im katholischen Wien wie Phönix aus der Asche wieder aufzuerstehen, mit Werken wie dem Deutschen Requiem, den Ernsten Gesängen, seiner Kammermusik, den Sinfonien und über 450 Liedern. Diesen Weg vom Zukunftsmusiker hin zum bedeutendsten Musiker des deutschen Kaiserreichs nach 1871 zeigt unser Abend in Worten und Musik.

Nadia Singer, die Sie ja alle mit gutem Grund in Ihr Herz geschlossen haben, wird, wie bei allen meinen Abenden, ihren nicht geringen Teil zum Gelingen beitragen.
Mit nostalgischen Grüßen
Ihr
Lutz Görner

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Lutz Görner | Dieringhauser Str. 70a | 51645 Gummersbach