Wie geht es Ihnen?

Wie geht es Ihnen?

 

 

 

 

 

 

Hallo, seien Sie gegrüßt aus meiner freiwillig-unfreiwilligen Isolation!

   Stellen Sie sich vor, ich würde Sie fragen: „Wie geht es Ihnen?“ Und Sie würden sagen: „Soweit gut, aber ...“ „Gottseidank! Bleiben Sie gesund!“, würde ich Ihnen ganz schnell antworten.
   Die meisten von Ihnen, die Sie mir Ihre E-Mail gegeben haben, gehören, so wie ich, zur Risikogruppe der älteren Bevölkerung. Leben wir also vernünftig und ohne Angst und nehmen wir uns vor, gesund zu bleiben. – Denn wir wollen uns ja wiedersehen. Und das tun wir auch. Dessen bin ich sicher.
   Bis jetzt habe ich die Auftritte in Wuppertal, Bielefeld, Berlin, Hamburg und Kassel versäumt. Natürlich waren auch Nadia Singer und meine Frau nicht in ... Auf all diese Orte hatten wir drei uns gefreut. Wir werden auch im April und im Mai lediglich in unseren eigenen vier Wänden sein und versuchen gesund zu bleiben. Und ebenso im Juni, im Juli, im August. Und Ende September vielleicht ... Ja, vielleicht geht es Ende September wieder hinaus ins Leben und die Kunst?! Wir werden sehen.
   Was meine Person anbelangt, bereite ich mich wie gehabt auf mein Rentnerdasein vor, das am 7. Sept. 2021, nach dem letzten Tag der Wienreise, beginnt. Bis dahin versucht meine Frau all die Auftritte, die dem Corona-Virus, zu deutsch: dem Kronengift, zum Opfer gefallen sind und noch werden, auf ein neues Datum zu verschieben. Ansonsten wende ich mich der von mir lange vernachlässigten Gattung der Romane zu, was, so hoffe ich, interessant wird und lese Sachbücher über die Zeit von der Antike bis zu Gutenberg.
   Meine Frau hat ein Fernstudium vor einiger Zeit als Fitnesstrainerin und Ernährungsberaterin begonnen, um Personaltrainerin zu werden. Sie hat daher keine Langeweile.
   Und Nadia Singer hat sich seit Herbst vorigen Jahres auf den Schumann-Wettbewerb in meiner Geburtsstadt Zwickau vorbereitet, um ihn zu gewinnen. Dieser Wettbewerb muss jetzt aber dank dem Kronengift auf die Zukunft verschoben werden. Was schade ist. Stattdessen wird Nadia sich jetzt schon mit Beethovens Siebter Sinfonie in der Fassung von Franz Liszt beschäftigen und wird Ihnen Ende Mai eine CD dieser wunderbaren, leidenschaftlichen Gutelaunemusik anbieten, die sie live erst in der Zeit nach Wien spielen wird. Beethoven und Freunde soll dieses erste Solo-Programm von ihr dann heißen.
   Aber jetzt schon bieten wir drei Erwerbslosen Ihnen an, die CDs unserer Klavierabende, solange bis wir wieder auftreten können, zum halben Preis zu erwerben. Sie hätten den Vorteil für wenig Geld alle unsere elf Abende zu besitzen und wir könnten die Virus-Durststrecke leichter durchwandern. Ein weiterer Vorteil für Sie wäre, wenn Sie alle elf Abende besäßen, dass Sie sich dann auch mit den Komponisten beschäftigen könnten, die Sie nicht so sehr kennen oder so sehr mögen und anschließend vielleicht feststellen: „Ach, der Wagner, der Meyerbeer, der Berlioz ... sind doch ganz interessant.“ Das wäre uns (mir) das Liebste.

Also, ohne Angst und mit Vernunft wollen wir uns alle, sobald es geht, wiedersehen.
Ihr
Lutz Görner

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Lutz Görner | Dieringhauser Str. 70a | 51645 Gummersbach