Es ist ein Kreuz

Es ist ein Kreuz
   
 
 

Hallo, seien Sie gegrüßt!

 
 

Es ist ein Kreuz! Es ist ein Kreuz mit ... nein, ich nenne den Namen dieses pandemischen Virus nicht. Er steht ja sowieso jeden Tag dick und fett in den Zeitungen und wird in ewigen Sondersendungen im Fernsehen durchgekaut. Außerdem scheint dieses Virus nicht auf unserer Seite zu sein. Uns Künstler und unser gesamtes Umfeld hat es vom Wirtschaftskreislauf abgekoppelt.

Und das wird auch noch    l – a – n – g – e    so bleiben.

Da mir aber über 18.000 von Ihnen Ihre E-Mail-Adresse gegeben haben, habe ich, zusammen mit Nadia, die Möglichkeit wenigstens mit Ihnen in Kontakt zu bleiben und zudem Ihnen immer mal wieder etwas aus dem Fundus unserer ‘Heimarbeit‘ anzubieten. Das hält uns, speziell Nadia, über Wasser.

Nun, diesmal ist es mein Musikgeschmack, den ich Ihnen ans Herz legen möchte. TRÄUMEREIEN habe ich die CD genannt, die mit meinen Lieblingsstücken aus unseren elf Klavierabenden entstanden ist. Und da ich unbeeinflusst auswählen konnte, ist eine CD mit ruhiger, nachdenklicher, schwebend-träumerischer Musik herausgekommen. Jetzt hoffe ich, dass Sie einen ähnlichen Musikgeschmack haben wie ich. Und so wie ich die Augen schließen, zuhören, sich treiben lassen, träumen und die Meisterwerke der romantischen Klaviermusik des 19. Jahrhunderts genießen.

Vielleicht haben Sie ja auch Lust, andere damit zu infizieren und benutzen die „Träumereien“ gleich als kleines Freundschafts- und/oder Weihnachtsgeschenk. (Bestellen können Sie über den Shop unserer Website.)

Ansonsten: Nadia ist fleißig. Sie arbeitet an Liszts Pèlerinage Suisse und bereitet sich auf Ihre Abschlussprüfung an der Musikhochschule Weimar im Februar vor. Dann ist sie keine Studentin mehr. 

Ich wiederum beschäftige mich mit dem Spätwerk von Franz Liszt, denn Liszt wurde im Laufe seines langen Lebens immer mehr zum Propheten der Zukunftsmusik. Dass, was die Zeitgenossen für das Nachlassen seiner schöpferischen Kraft ansahen, war inneres Wachstum. Der Klang seiner Musik lag nicht mehr im Äußeren, sondern im Inneren. Welch ein Gewinn! Liszt hatte den Klang des einzelnen Tones in der Musik gehört.

Ich hoffe, Sie sind so wie wir dennoch guter Dinge und sitzen das Ganze aus wie wir und unlängst Helmut Kohl.

Ganz liebe, verträumte Grüße von Nadia, Karin und mir.
Ihr
Lutz Görner

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Lutz Görner | Dieringhauser Str. 70a | 51645 Gummersbach